Daten-Klau durch Phishing
Google hat interessante Informationen zum Klau von fremden Daten veröffentlicht. Meine schlimmsten Erwartungen wurden weit übertroffen, die Erfolgsquote ist erschreckend hoch.
Wer hätte das gedacht? Nach so vielen Jahren der digitalen Aufklärung schaffen es Betrüger noch immer sehr leicht, an fremde Daten zu gelangen. Sogar sehr schlecht gemachte Seiten können den Besuchern wichtige Informationen entlocken.
Die meisten Opfer klicken auf eMails, die aus vermeintlich sicherer Quelle stammen. Dabei sind gefälschte Nachrichten grosser Konzerne (T-Online, Vodafone, etc.) so gut gemacht, dass sie viele Anwender von den Originalen nur schwer unterscheiden können. Aber auch schlecht gemachte Einladungen in schlechtem Deutsch mit teilweise katastrophaler Rechtschreibung schaffen es immer wieder, unbedarfte Anwender auf präparierte Websites zu locken.
Die weit verbreitete Unsitte, URLs (Web-Adressen) statt in die Adress-Zeile des Browsers in das Suchfeld einer Suchmaschine einzugeben und irgend einen Eintrag der Suchergebnisliste anzuklicken, führt auch immer wieder zu unliebsamen Überraschungen.
Die Folgen können verheerend sein. Der Google-Studie (PDF) zufolge verschaffen sich die Kriminellen oft schon nach 30 Minuten Zugriff auf die Benutzerkonten. Gespeicherte eMails werden nach wichtigen Informationen und Zugangsdaten durchsucht. Dabei werden erbeutete eMail-Adressen zu weiteren Angriffen verwendet.
Einen zuverlässigen, technischen Schutz gegen Phishing-Angriffe gibt es nicht. Wollen Sie der Gefahr entgehen, müssen Sie beim Öffnen von Links aus eMails besondere Vorsicht walten lassen und ggf. Ihr Surf-Verhalten ändern. Geben Sie Web-Adressen (z.B. die Ihrer Bank) in die Adress-Zeile des Browsers ein und nicht in das Suchfeld der erstbesten Suchmaschine!
"Lieber Sparkasse Client
Ungewöhnliche Kontobewegungen haben es notwendig gemacht Ihr Konto einzugrenzen bis zusätzliche Informationen zur Überprüfung gesammelt werden.
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07.09.2017 Update:
Ein sehr interessanter Artikel zum Thema Phishing bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Phishing
Während wir in Europa über die verpflichtende Platzierung von Buttons in vorgeschriebenen Farben diskutieren, haben Google und Microsoft still und leise eine technologische Bombe gezündet: WebMCP. Das Protokoll wurde bereits in Chrome 146 (Preview) integriert und markiert den Beginn des „Agentic Web“.
mehr erfahrenWebMCP: Das Ende von SEO, wie wir es kennen?Aktuelles - WebMCP: Das Ende von SEO, wie wir es kennen?
Man könnte fast meinen, die EU-Kommission halte jeden kleinen Webshop-Betreiber für ein Unternehmen mit eigener Rechtsabteilung und einem Heer von Software-Entwicklern. Das „Easy-in, Easy-out“-Prinzip und die neuen Gewährleistungs-Labels klingen auf dem Papier nach modernem Verbraucherschutz. In der Praxis sind sie jedoch vor allem eines: ein Schlag ins Gesicht für den digitalen Mittelstand.
mehr erfahrenKommentar: Gut gemeint, schlecht gemacht – Der Bürokratie-Dschungel wächst weiterAktuelles - Kommentar: Gut gemeint, schlecht gemacht – Der Bürokratie-Dschungel wächst weiter
Neben dem Widerrufs-Button kommt mit dem EU-Gewährleistungslabel (oft auch als „Garantie-Label“ bezeichnet) eine weitere visuelle Pflicht auf Online-Händler zu. Die Regelung entspringt der „Empowering Consumers for the Green Transition“-Richtlinie (EU 2024/825) und soll für mehr Transparenz bei der Langlebigkeit von Produkten sorgen.
mehr erfahrenDas EU-Gewährleistungslabel wird PflichtAktuelles - Das EU-Gewährleistungslabel wird Pflicht
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